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MrSpinnert vor 2 Jahren
Caro Claire Burkes Erstlingswerk „Yesteryear“ vereint Elemente des psychologischen Thrillers mit bissigem Humor. Die Geschichte einer „Tradwife“-Influencerin, die sich unvermittelt im 19. Jahrhundert wiederfindet, hat bereits international für Aufmerksamkeit gesorgt und wird von namhaften Autorinnen wie Nita Prose und Roxane Gay empfohlen. Das Buch thematisiert die Diskrepanz zwischen Online-Inszenierung und ungeschönter Realität.
Der Sinn der Zwecklosigkeit

Wozu das alles? Wozu sind Zecken, Liebeskummer oder Hunger gut? Und wozu überhaupt dieses Video? Vielleicht müssen wir uns von dieser Frage lösen und uns vielmehr der reinen Zwecklosigkeit zuwenden. Das Überwinden von Zweck-orientiertem Denken erfordert auch ein Lösen von einer 2500 Jahre währenden aristotelischen Denktradition. Eine große Aufgabe also, aber es lohnt sich. Denn wenn wir die Idee des Zwecks aufgeben, erfahren wir die Quelle dessen, was wir letztendlich Sinn nennen.

Weiterführende Links und Quellen:

  • Ludwig Wittgenstein: Tagebücher 1914–1916
  • Fjodor Michailowitsch Dostojewski: Die Brüder Karamasow, 1880
  • Michael Hampe: Wozu, 2024
  • Aristoteles: Physik, 347 v. Chr.
  • Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften, 1930

Der Sinn der Zwecklosigkeit | Gert Scobel