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Die Tränen der Kinder. Wochenkrippen in der DDR
Die Tränen der Kinder. Wochenkrippen in der DDR
Mitte der 1950er Jahre steht die DDR vor einer großen Herausforderung: Die junge Republik braucht dringend Arbeitskräfte, und auch Frauen sollen aktiv am Aufbau des sozialistischen Staates teilnehmen. Doch viele von ihnen haben kleine Kinder. Die Antwort darauf ist die Einführung der Wochenkrippen: eine staatlich organisierte Betreuung, in der Säuglinge und Kleinkinder von Montag bis Samstag untergebracht werden, während die Eltern ihrer Arbeit nachgehen.
Dieses System gilt damals als pragmatische und zugleich fortschrittliche Lösung, die Erwerbsarbeit und Familie vereinbar machen soll. Über Jahrzehnte hinweg werden so zehntausende Kinder betreut – mit dem Anspruch, Gleichberechtigung und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern. Heute wird das Modell jedoch kritisch betrachtet: Ehemalige Wochenkinder berichten von belastenden, traumatischen Erfahrungen, und auch Wissenschaftler untersuchen mögliche langfristige Folgen dieser frühen, oft dauerhaften Trennung von den Eltern.
Die Wochenkrippen der DDR: Kinder zwischen Nähe und Verlust | MDR DOK
Originaltitel: Die Tränen der Kinder. Wochenkrippen in der DDR



