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MrSpinnert vor 4 Monaten
Ein fahrender Zug, die Dunkelheit der Nacht und ein Rätsel, dem es kein Entrinken gibt: In seinem neuen Psychothriller „Der Nachtzug“ entwirft Sebastian Fitzek ein beklemmendes Szenario auf Schienen. Während der Zug durch die Nacht rast, entfaltet sich ein gefährliches Spiel um Wahrheit und Täuschung, das die Fahrgäste an ihre Grenzen führt. Das Werk erscheint am 21. Oktober 2026 und verspricht die für den Autor typischen, unvorhersehbaren Wendungen.
Ein Tag in Berlin 1943 – Der Passfälscher

1943 soll Berlin nach dem Willen Adolf Hitlers „judenrein“ werden. Cioma Schönhaus ist einer der Zehntausenden Juden, die nicht rechtzeitig ausgereist sind und nun von der Deportation in den Osten bedroht sind. Unter falscher Identität taucht Schönhaus unter und hilft sich und anderen Juden, die Verfolgung durch die Nazis zu überleben. Er tarnt sich als sogenannter „arischer“ Deutscher und wird als Passfälscher Teiles eines Widerstandnetzes und verhilft dadurch Hunderten Verfolgten zur Flucht.

Der jüdische Grafiker und Flüchtling Chimo Schönhaus hat nicht nur persönliche Dokumente hinterlassen, in Audio-Aufnahmen mit Interviews aus der Nachkriegszeit berichtet er ausführlich vom Alltag als Verfolgter des Nazi-Regimes. Seine Geschichte steht stellvertretend für viele Deutsche jüdischen Glaubens, die weder emigrieren noch die Nazi-Zeit in einem Versteck überstehen konnten.
Es ist ein Alltag, der sie mit heimlicher Hilfe und offenem Verrat konfrontiert, der sie in ständiger Bewegung hält, im steten Wechsel aus Auf- und Abtauchen. „U-Boote“ nennen die Berliner die jüdischen Menschen auf der Flucht. Am Ende gelingt es nur rund 1500 von den in Berlin untergetauchten Juden die Verfolgung zu überstehen. Chimo Schönhaus ist einer von ihnen.

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