Frankreich: Nationalpark mit toxischer Vergangenheit
Der Nationalpark Calanques im Süden Frankreichs ist für seine Schönheit berühmt. Erst vor kurzem wurde bekannt, dass die Erde mit Schwermetallen belastet ist. Jetzt beginnt die umfangreiche Sanierung.
Abertausende Touristen und Einheimische genießen die atemberaubende Schönheit des Nationalparks Calanques: Wandern, schwimmen, sich in den Buchten sonnen.
Was die wenigsten wissen: Der Küstenstreifen ist hochgradig mit Blei, Arsen und anderen Schwermetallen belastet.
Es sind industrielle Hinterlasssenschaften aus dem 19. Jahrhundert. Regenwasser spült die Gifte immer wieder ins Meer.
Die Region hat nun begonnen, das verseuchte Erdreich abzutragen, mit Beton zu versiegeln. Ein Mammutprojekt, dessen erste Phase bis zum Frühjahrsbeginn abgeschlossen sein soll.
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