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Gestrandet im ewigen Eis

Drei Männer, ein Wasserstoffballon und der Traum vom Nordpol: 1897 verschwindet die Andrée-Expedition spurlos. Erst 1930 werden aufKvitøyaihre konservierten Körper, Tagebücher und Fotografien entdeckt. „Gestrandet im ewigen Eis“ folgt den Spuren dieser Bilder und dem bis heute ungelösten Rätsel ihres Todes.

Ende des 19. Jahrhunderts ist der Nordpol ein weißer Fleck auf der Landkarte – Sinnbild für Abenteuer, Ruhm und wissenschaftlichen Fortschritt. Am 11. Juli 1897 starten die Schweden August Salomon Andrée, Nils Strindberg und Knut Frænkel von der Inselgruppe Spitzbergen nördlich von Norwegen in einem Wasserstoffballon ihre Nordpol-Expedition. Die ganze Welt schaut zu, ihr Heimatland hält den Atem an. Nachdem Brieftauben einige optimistische Nachrichten überbracht haben, bricht plötzlich der Kontakt ab. Es folgen 33 Jahre Funkstille. Zahlreiche Bücher und Presseartikel spekulieren über das Verschwinden der Entdecker und überbieten sich mit den wildesten Erklärungen.
Am 6. August 1930, nach einem außergewöhnlich heißen Sommer mit starkem Eisrückgang, stoßen Robbenjäger auf der Insel Kvitøya – der "Weißen Insel" im äußersten Norden des Spitzbergen-Archipels – auf die Überreste der Expedition. Im Schnee befinden sich perfekt konservierte Körper sowie die gesamte Ausrüstung: Hunderte Gegenstände, darunter Morphin und Opium, aber auch intakte Notizbücher und Fotofilme mit 240 Aufnahmen, von denen 93 gerettet werden können.
Was verraten diese Fotografien und sorgfältig geführten Tagebücher über die Expedition? Wie gelangten die drei Männer auf diese Insel – und wie, wann und warum starben sie? Geisterhaft anmutende Schwarz-Weiß-Aufnahmen und Tagebuchfragmente rekonstruieren den Verlauf der legendären Andrée-Expedition und ihr rätselhaftes Ende. Vor Ort, in derselben kargen und grauen Landschaft, suchen heute drei Personen nach Erklärungen: Der schwedische Fotografie-Historiker Tyrone Martinsson, die französische Schriftstellerin Hélène Gaudy und die schwedische Autorin und Ärztin Béa Uusma. Immer noch bleiben viele Fragen offen. Doch wo liegt die Wahrheit – und muss man ihr auf den Grund gehen?
"Gestrandet im ewigen Eis" ist ein archäologischer Thriller. Die Dokumentation rekonstruiert mithilfe mystisch wirkender Schwarz-Weiß-Bilder und heutiger Landschaftsaufnahmen die letzten Etappen der legendären Andrée-Expedition. Drei Experten begeben sich vor Ort auf Spurensuche – doch trotz neuer Erkenntnisse bleiben Fragen offen.

Gestrandet im ewigen Eis | Doku HD | ARTE
Dokumentation von Robin Hunzinger (F 2024, 59 Min)