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MrSpinnert vor 2 Jahren
Malerische Farm, fünf Kinder, Millionen Follower – aber was steckt wirklich dahinter? „Yesteryear" von Caro Claire Burke ist der New York Times-Bestseller, der den Tradwife-Trend aufgreift und die sozialen Medien gerade im Sturm erobert.
„Perfect Days“ – die Philosophie des perfekten Tags

In seiner Analyse zu Wim Wenders Film „Perfect Days“ zieht Gert Scobel einen Vergleich zu Robert Musils „Der Mann ohne Eigenschaften“.
Alles ist veränderlich und vergänglich – wie das Spiel der Blätter. Diese zutiefst buddhistische Weisheit zeigt eine nahe Verwandtschaft zum japanischen Begriff „Komorebi“, der in Wenders Film eine zentrale Rolle spielt. In ähnlicher Weise trifft dies auf den ,anderen Zustand‘ in Musils Hauptwerk zu. Beide Begriffe vereinen eine künstlerisch-ästhetische Ebene mit spiritueller Anschauung.

Welche Inspiration er aus beiden Werken schöpft, erklärt Gert Scobel eindrücklich in diesem Video.

Weiterführende Links und Quellen:

  • Gilles Deleuze, Félix Guattari: Rhizom, 1977
  • Robert Musil: Der Mann ohne Eigenschaften, 1930
  • Jun’ichirō Tanizaki: Lob des Schattens, 1933
  • Michael Hampe: Wozu, 2024

„Perfect Days“ – die Philosophie des perfekten Tags | Gert Scobel