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MrSpinnert 3 Stunden her
Sollten Beamte in die gesetzliche Rente einzahlen?

Beamte arbeiten in Schulen, bei der Feuerwehr oder in Behörden. Sie sind also in systemrelevanten Berufen tätig, die für die Gesellschaft wichtig sind und meist ein positives Bild abwerfen. Doch viele Menschen haben kein gutes Bild von Beamten. Denn sie genießen Privilegien, von denen Angestellte nur träumen können.

Welche Privilegien haben Beamte?

Der Dienstherr, also zum Beispiel der Bund oder die Länder, hat eine Fürsorgepflicht. Er muss sich um das Wohl der Beamten und ihrer Familien kümmern, sie im Krankheitsfall unterstützen und im Ruhestand versorgen. Da Beamte außerdem einem anderen System als normale Angestellte unterliegen, bleibt ihnen nach Abzügen deutlich mehr von ihrem Gehalt übrig als Arbeitnehmern in der freien Wirtschaft. Da sie praktisch unkündbar sind, müssen sie beispielsweise nicht in die Arbeitslosenversicherung einzahlen. Anders als Angestellte zahlen sie auch nicht in die Rentenversicherung ein, da ihre Pensionen aus Steuergeldern finanziert werden.

Welche Pflichten haben Beamte?

Beamte müssen sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennen und neutral bleiben. Nach dem Lebenszeitprinzip sind sie außerdem ihr ganzes Leben lang an den Dienst gebunden. Zugleich sind sie weniger frei als Angestellte, wenn es um die Wahl und Gestaltung ihres Arbeitsplatzes geht. Streiken dürfen sie nicht.

Denn sie genießen Privilegien, von denen Angestellte nur träumen können. In einer Umfrage sind rund 86 Prozent der Befragten der Meinung, dass Beamte, Selbstständige und Politiker in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden sollten. @MrWissen2go Mirko Drotschmann erklärt, ob das so einfach möglich ist und welche Argumente dafür und dagegen sprechen.

Sollten Beamte in die gesetzliche Rente einzahlen? | ZDFheute erklärt