USA: Proteste nach Schüssen in Minneapolis – warum Trump ICE freie Hand lässt
Nach den tödlichen Schüssen eines Agenten der US-Einwanderungsbehörde ICE auf eine 37-jährige Frau in Minneapolis sind landesweit Proteste ausgebrochen. US-Präsident Donald Trump sagt, der Agent habe aus Notwehr gehandelt. Bei ZDFheute live analysiert USA-Experte Thomas Greven, wie groß die Macht der ICE ist und wie gefährlich die Proteste für die Trump-Regierung sind.
Die Einwanderungsbehörde ICE ist wegen ihres Vorgehens umstritten. Immer wieder kam es zu Gewalt, unter anderem in Chicago und Los Angeles. So wurden Menschen beispielsweise aus ihren Autos gezogen und in Internierungslager gebracht. Seit seiner Wiederwahl hat Trump die Behörde gestärkt und bei gezielten Razzien gegen Migranten eingesetzt – begründet mit dem Kampf gegen illegale Einwanderung.
Kritik kommt vor allem aus den Reihen der Demokraten. Jacob Frey, der Bürgermeister von Minneapolis, sagte nach dem Vorfall, ICE bringe nur Schlechtes und forderte die Behörde auf, sich aus Minneapolis zu „verpissen“. Im demokratisch regierten Kalifornien dürfen sich ICE-Agenten mittlerweile nicht mehr vermummen. Wie mächtig ist ICE?
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