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Weg von auferlegten Rollen: Jüdisch sein in Deutschland und Osteuropa
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Weg von auferlegten Rollen: Jüdisch sein in Deutschland und Osteuropa
Wie wird jüdische Identität in Zeiten des Krieges gelebt? Der ukrainische Kommandant Ilja Shpoljanskij trägt seine Kippa stolz an der Front, auf Reisen in Berlin versteckt er sie. Daniel-Arkadij Gerzenberg, Autor des Buchs „Erinnerungsjude“ teilt seine persönlichen Erfahrungen mit der deutschen Erinnerungskultur.
Wie wird jüdische Identität in der Ukraine gelebt – in Zeiten des Kriegs? Ilja Shpoljanskij ist Kommandant im ukrainischen Militär und trägt seine Kippa an der Front als Zeichen des Stolzes. Gemeinsam mit seiner Frau, die ebenfalls in seiner Einheit kämpft, führt er eine Kompanie, in der auch andere jüdische Soldaten ihren Platz gefunden haben. Doch in Berlin, wo er während eines Fronturlaubs Station macht, sieht die Realität anders aus: Hier versteckt er die Kippa oft unter einer Kappe, aus Angst vor antisemitischen Reaktionen.
Ganz anders zeigt sich Garik Korogodsky. Der Unternehmer aus Kyiv ist bekannt für seine extravagante Präsenz und scharfen Kommentare. In den sozialen Medien präsentiert sich der 67-Jährige als exzentrischer Fashion-Kenner, das Profil glänzt vor Luxus. Doch hinter der Fassade steckt eine bewegte Geschichte: Seine Großeltern wurden von den Nazis in Kyiv ermordet, er selbst erlebte als Jude die systematische Diskriminierung in der Sowjetunion. Heute möchte er nicht nur die Erinnerung an Babyn Yar wachhalten, sondern auch jüdisches Leben in Kyiv sichtbar machen.
Anlässlich des ARTE Themenabend zum Holocaust-Gedenktag schaut „Tracks East“ ins Jetzt – und zeigt Geschichten, die von Identität, Widerstand und einer neuen Selbstbehauptung erzählen.
Weg von auferlegten Rollen: Jüdisch sein in Deutschland und Osteuropa | Tracks East | ARTE
Magazin (D 2025, 30 Min)



