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MrSpinnert 2 Stunden her
Wie die EU euren liebsten Online-Shop zerstört

Wer schon einmal online etwas bestellt hat, kennt das Spiel: Ein kleines Gerät, sagen wir ein Ladekabel fürs Handy, wird in einem vollkommen überdimensionierten Karton geliefert. Der Inhalt, neben dem eigentlichen Produkt, ist hauptsächlich Luft. Die EU möchte der Verschwendung von Materialien ein Ende machen. Seit 12. August gilt aus diesem Grund die EU-Verpackungsverordnung. Grundsätzlich klingt das nach einer guten Idee, doch es gibt einen Haken. Vor allem kleinere Online-Händler kämpfen mit viel neuer Bürokratie. Einige haben bereits aufgegeben, und bieten ihre Produkte nicht mehr im EU-Ausland an. Wir sprechen heute mit Andreas Danzer aus unserer Wirtschaftsredaktion darüber, wie eine womöglich gut gemeinte Idee so nach hinten losgehen kann und ob hier noch nachgebessert wird.

00:00 – Einleitung: Das Problem mit den Riesen-Kartons
01:02 – Was ist die EU-Verpackungsverordnung (PPWR)?
02:27 – Ziele der Verordnung: Weniger Müll, mehr Recycling
04:45 – Warum kleine Händler jetzt den Versand stoppen
06:23 – Der bürokratische Aufwand: Registrierung und Bevollmächtigte
09:16 – Unterschiedliche Regeln in den EU-Ländern
10:58 – Was kostet die neue Regelung konkret?
12:50 – Hersteller vs. Erzeuger: Wer haftet für die Verpackung?
15:10 – Wettbewerbsnachteil für Kleine, Vorteil für Amazon & Co.?
17:20 – Hoffnung auf Besserung? Mögliche Änderungen aus Brüssel
20:50 – Plastikverpackungen und Kreislaufwirtschaft
23:09 – Ist die Aufregung übertrieben? Gegenstimmen zur Kritik
24:49 – Fazit: Gut gemeint, mangelhaft umgesetzt?

Wie die EU euren liebsten Online-Shop zerstört
Fotos: AFP/SAVO PRELEVIC, Hintergrund: Ki Sujet