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MrSpinnert vor 4 Monaten
Caro Claire Burkes Erstlingswerk „Yesteryear“ vereint Elemente des psychologischen Thrillers mit bissigem Humor. Die Geschichte einer „Tradwife“-Influencerin, die sich unvermittelt im 19. Jahrhundert wiederfindet, hat bereits international für Aufmerksamkeit gesorgt und wird von namhaften Autorinnen wie Nita Prose und Roxane Gay empfohlen. Das Buch thematisiert die Diskrepanz zwischen Online-Inszenierung und ungeschönter Realität.
Wie KI die Geschichte der Shoah verfälscht

Ein von KI erzeugtes Foto zeigt einen abgemagerten Mann, der in einer an ein KZ erinnernden Umgebung Geige spielt. Die im Stil historischer Aufnahmen gestaltete Darstellung verdeutlicht einen aktuellen Trend: den unreflektierten Umgang mit historischen Quellen. Das Bild konfrontiert den Betrachter mit einer Frage: Untergräbt die künstliche Reproduktion eine authentische Kultur des Gedenkens?

Im Sommer 2025 geisterten hunderte gefälschte Bilder zur Shoah durch die sozialen Netzwerke. KI-generierte Darstellungen, die angeblich die Shoah belegen sollen, haben sich inzwischen zu einem eigenständigen Genre im Internet entwickelt. Mykola Makhortykh, Kommunikationswissenschaftler und Experte für das Gedenken an die Shoah, erklärt, woran man Fälschungen erkennen kann. Der Historiker und Holocaust-Spezialist Tal Bruttmann erläutert die Wirkung dieser Inhalte, die die Glaubwürdigkeit echter Dokumente untergraben.

Wie KI die Geschichte der Shoah verfälscht | Mit offenen Augen | ARTE
Magazin (F 2026, 11 Min.)