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MrSpinnert vor 3 Jahren
Gisèle Pelicot ist für viele zu einem Symbol für Mut und Gerechtigkeit geworden, doch in ihrem Buch offenbart sie vor allem ihre unbändige Liebe zum Leben. Diese persönlichen Aufzeichnungen begleiten ihren Weg der Heilung und sind ein flammendes Plädoyer für Selbstbestimmung und Hoffnung. Eine Lektüre, die unter die Haut geht und uns alle daran erinnert, wie kostbar jeder Augenblick ist. Ab sofort bei Osiander bestellen!
Himmelsmaschine. Auferstehung eines Planetariums

Das Planetarium ist eine magische Maschine, die mit einem durch Raum und Zeit reist.
Selten wird heute noch ein neues großes Planetarium errichtet. Es ist eine riesige Aufgabe, vor allem, wenn die neue Technik in ein altes Industriedenkmal einziehen soll. Der Sternensaal soll der modernste in Europa werden, mit Full-Dome-Technik, 3-D-Sound und Live-Himmelsbeobachtung. „Das Planetarium soll zum Staunen und Begeistern anregen! Dazu werden wir in Halle alle Mittel haben!“, so Dirk Schlesier, Leiter des neuen Planetariums.

Vor 100 Jahren hatte ein Ingenieur aus Jena die bahnbrechende Idee, den Sternenhimmel in eine Kuppel zu projizieren. Das war die Geburtsstunde moderner Planetarien, die heute in der ganzen Welt verbreitet sind. Dieser Erfolgsgeschichte spürt der Film bei der ZEISS Jena nach. Dort werden optische Teile des mechanischen Projektors noch immer aufwändig von Hand gefertigt, wenn eine Sternenfädlerin hauchdünne Lichtleiter bündelt. Nebenan werden in Hightech-Laboren die modernsten LED-Planetariums-Projektoren der Welt produziert. Das neue Planetarium in Halle wird mit einer Kombination dieser beiden optischen Techniken für immersive Erlebnisse sorgen – wenn sich der Raum um einen herum auflöst und die Reise
beginnt.

Himmelsmaschine. Auferstehung eines Planetariums | MDR DOK