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MrSpinnert vor 2 Monaten
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Ist unser Giftmüll hier wirklich sicher?

Tief unter der Erde wird in alten Stollen giftiger Sondermüll gelagert. Was, wenn sich ein Ort als unsicher herausstellt – aber niemand mehr weiß, was genau dort lagert?

Nur 30 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt liegt die Untertagedeponie Stocamine im Französischen Elsass. In diesem ehemaligen Salzbergwerk sollte Giftmüll zwischengelagert werden. Obwohl keine brennbaren Stoffe darunter sein durften, brannte es dort 2002 untertage – ganze zwei Monate lang. Heute, mehr als 20 Jahre später, droht ein Wassereinbruch, der fatale Folgen für das Grundwasser haben könnte, sagt Stefan Auchter vom BUND.

Der Fall erinnert an die deutsche Untertagedeponie Asse . 40 Jahre galt dieser Ort als sicher. Dann passierte es. Täglich drangen Tausende Liter Wasser in das marode Salzbergwerk ein. Die Deponie mit 126.000 Fässer radioaktiven und chemischen Abfällen drohte vollzulaufen und einzustürzen.

Wie es anders geht, zeigt die Deponie im Salzbergwerg Herfa-Neurode. 500 Tonnen Material kommen hier pro Tag an. Alles wird genaustens kontrolliert. Von jeder Lieferung wird eine Probe genommen und im Labor genau analysiert. Alles was in der Tiefe eingelagert werden soll, wird geprüft. Herfa-Neurode gilt damit als eine Vorzeigedeponie. Das Wichtigste dabei: Die Rückholbarkeit ist garantiert – ein entscheidender Faktor für die Sicherheit.

Ist unser Giftmüll hier wirklich sicher? | NANO Doku | NANO – das Wissenschaftsmagazin auf 3sat