Lissabon: Wie reiche Auswanderer Einheimische verdrängen
Lissabon: Wie reiche Auswanderer Einheimische verdrängen
Die Immobilienpreise explodieren in Portugal explodieren. Die Wohnungsnot in den beliebten Städten wie Lissabon und Porto spitzt sich immer weiter zu. Die Preise für Mieten schießen durch die Decke – viele Einheimische können sich ihr Zuhause nicht mehr leisten. Ursache sind nicht nur Touristen, sondern vor allem wohlhabende Ausländer und digitale Nomaden, die das Land als neue Heimat entdecken. Amerikaner suchen hier Sicherheit, günstige Gesundheitsversorgung und Lebensqualität – doch der Boom hat seinen Preis. Familien wie Marta und Luis werden aus der Stadt verdrängt, müssen in weit entfernte Vororte ziehen, weit weg von ihrem geliebten Lissabon. Gleichzeitig wächst die internationale Community, feiern Amerikaner ihren Nationalfeiertag „Fourth of July“ in portugiesischen Cafés. Portugal wirkt fast wie ein Paradies, doch hinter den Hotspots für Reisende verbirgt sich eine Gesellschaft, die zerrissen scheint zwischen Tourismus, Wohlstand und zunehmender Verdrängung. Unsere ARD-Korrespondentin Kristina Böker zeigt hautnah, warum Portugal an seiner Beliebtheit fast zerbricht.
Lissabon: Wie reiche Auswanderer Einheimische verdrängen | Weltspiegel
Reporterin: Kristina Böker
Kamera: Javier Rodriguez-Alarcon Romero
Ton: Juan Ignacio Garcia Felipe
Schnitt: Alba Vidal Mariné
Producer: Jochen Faget



