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vor 4 Monaten
Russische Kampfjets – wie reagieren auf die Verletzungen des Nato-Luftraums?
Russische Kampfjets – wie reagieren auf die Verletzungen des Nato-Luftraums?
Russische Provokationen an der Nato-Ostflanke haben sich zuletzt gehäuft: Am Freitag flogen drei russische MiG-31-Kampfjets für zwölf Minuten im estnischen Luftraum, berichtet das Außenministerium in Tallinn. Flugpläne seien nicht übermittelt worden, die Transponder zur Ortung abgeschaltet. Russland bestreitet, in den Nato-Luftraum eingedrungen zu sein.
Noch am selben Tag wurden zwei russische Jets im Tiefflug über einer polnischen Bohrinsel gesichtet. Und am Sonntag löste eine russische Militärmaschine über der Ostsee Alarm bei der Nato aus – auch sie war ohne Flugplan und Funkkontakt unterwegs.
In den vergangenen Wochen hatte es bereits ähnliche Vorfälle gegeben: In der Nacht auf den 10. September waren rund 20 russische Drohnen teilweise hunderte Kilometer weit in den Luftraum Polens vorgedrungen. Wenige Tage später hatte auch Rumänien eine russische Drohne in seinem Luftraum gemeldet.
Die jüngsten Provokationen über Estland haben nun internationale Beratungen zur Folge: Am Montag sind sie Thema im UN-Sicherheitsrat. Für Dienstag ist ein Treffen des Nato-Rats geplant – die estnische Regierung hatte Beratungen nach Artikel 4 des Nato-Vertrages beantragt.
Wie die Nato auf die Luftraumverletzungen reagieren sollte, wird nun intensiv diskutiert. Der CDU-Außenexperte Jürgen Hardt brachte gar den Abschuss russischer Kampfjets ins Spiel. Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im EU-Parlament, bezeichnete solche Äußerungen als “bizarr”. Welche Reaktion sie für angemessen hält, danach fragen wir sie bei ZDFheute live. Außerdem dabei: ZDF-Korrespondent Armin Coerper aus Moskau.
Russische Kampfjets – wie reagieren auf die Verletzungen des Nato-Luftraums? | ZDFheute live
00:00 Intro
01:09 Zusammenfassung der russischen Provokationen
02:30 Gespräch mit Marie-Agnes Strack-Zimmermann
07:55 Einschätzung von ZDF-Korrespondent Armin Coerper aus Moskau
12:08 Fortsetzung des Gesprächs mit Marie-Agnes Strack-Zimmermann