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MrSpinnert vor 3 Jahren
Caro Claire Burkes Erstlingswerk „Yesteryear“ vereint Elemente des psychologischen Thrillers mit bissigem Humor. Die Geschichte einer „Tradwife“-Influencerin, die sich unvermittelt im 19. Jahrhundert wiederfindet, hat bereits international für Aufmerksamkeit gesorgt und wird von namhaften Autorinnen wie Nita Prose und Roxane Gay empfohlen. Das Buch thematisiert die Diskrepanz zwischen Online-Inszenierung und ungeschönter Realität.
Welcher Staat für die Palästinenser?

Verstreut in aller Herren Länder, harren 14 Millionen Palästinenser weiter auf die Schaffung eines eigenen Staates. Doch in Anbetracht der regionalen politischen Unruhen erscheint ihr Anliegen inzwischen zweitrangig. Vor dem Hintergrund der Wiederwahl von Benjamin Netanjahu in Israel und der politischen Wirren: Wer bemüht sich heute noch darum, den Dialog wieder aufzunehmen?

Die Aussicht auf die Gründung eines unabhängigen palästinensischen Staates, 1993 scheinbar zum Greifen nah, rückte in den letzten 30 Jahren immer weiter in die Ferne. Politisch motivierte Attentate, blutige Aufstände, extremistische Tendenzen, Polizeirepression – keine idealen Voraussetzungen für eine Zweistaatenlösung. Verstreut in aller Herren Länder, harren 14 Millionen Palästinenser weiter auf die Schaffung eines eigenen Staates. Doch im Laufe der Zeit und in Anbetracht der regionalen politischen Unruhen erscheint ihr Anliegen inzwischen zweitrangig. Vor dem Hintergrund der Wiederwahl von Benjamin Netanjahu in Israel und der politischen Wirren zwischen Fatah, Hamas und Islamischem Dschihad in den Palästinensergebieten: Wer bemüht sich heute noch darum, den Dialog wieder aufzunehmen?

Magazin (F 2022, 12 Min)

Welcher Staat für die Palästinenser? | Mit offenen Karten | ARTE