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MrSpinnert vor 2 Jahren
Stell dir vor, Träume könnten aufgezeichnet werden – doch jeder Blick hinein führt direkt in den Abgrund. Der neue Psychothriller „REM“ von Annika Strauss entführt in ein altes Hotel voller Schatten und stellt die Frage, was passiert, wenn das eigene Unterbewusstsein zur tödlichen Falle wird. Ein Muss für alle, die nach nervenaufreibender Spannung und einer Prise Grauen suchen. Jetzt bei Thalia entdecken und vorbestellen!
Wer war Leni Riefenstahl: Die Paradefrau des NS-Films

Sie war die Lieblingsregisseurin Adolf Hitlers: Helene Bertha Amalie Riefenstahl, genannt Leni. Als „Reichsfilmregisseurin“ inszenierte sie die Massenaufmärsche der Nazis überwältigend und ästhetisch, den „Führer“ als Heilsbringer und seine Komplizen als seine Jünger. So trug Riefenstahl entscheidend dazu bei, den Nationalsozialismus populär zu machen. Die Bilder, die sie von der Olympischen Spielen im Jahr 1936 schuf, gelten bis heute als bahnbrechende Film-Kunst und trugen zu ihrem Mythos als innovative Filmemacherin bei.

Spätestens als Riefenstahl im Auftrag Hitlers den Überfall auf Polen dokumentierte, erhielt sie Kenntnis von dem verbrecherischen Charakter des NS-Regimes. Doch Riefenstahl distanzierte sich nicht, pflegte weiter ihre Freundschaft zu Hitler und verkehrte in den höchsten Zirkeln der NS-Elite. Nach dem Krieg streitet sie alle Verstrickungen in die Verbrechen des NS-Regimes ab.

Das NS-Regime und seine Täter. Wie machten die Akteure in Hitlers Reihen Karriere und welche Gräueltaten waren sie bereit umzusetzen? Die Doku-Reihe „Wer war...“ porträtiert die NS-Verbrecher mit Archivaufnahmen, Experteninterviews und Rekonstruktionen.

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