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vor 96 Jahren
Anna Christie (1930)
Anna Christie (1930)
“Anna Christie” is a 1930 pre-Code romantic drama film directed by Clarence Brown. The screenplay by Frances Marion is based on the 1921 play of the same name by Eugene O’Neill.
After years of drifting and hardship, Anna Christie returns from a grim life ashore to New York City, determined to escape the men and misery that have defined her past. She seeks out her estranged father, Chris Christopherson, a grizzled Swedish coal barge captain who has not seen her since she was a child. Their reunion is tense and awkward, burdened by resentment and secrecy, yet both are quietly desperate for connection. Chris brings Anna aboard his barge, hoping the sea will give her honest work and safety, while Anna insists she is “through with men” and the ocean alike.
During a violent storm, Anna helps rescue Mat Burke, a strong-willed Irish stoker whose ship has been wrecked. Mat is immediately drawn to Anna’s blunt independence, and as she nurses him back to health, an intense romance develops. For the first time, Anna allows herself to believe she can start anew, imagining a future of respectability and love. Chris, though suspicious of Mat and fiercely protective, gradually warms to the idea of his daughter marrying and leaving the harsh maritime life behind.
The fragile happiness shatters when Anna, tormented by guilt and fear, confesses to Mat that she once worked as a prostitute, a fate she blames on years of abandonment and exploitation. Mat reacts with rage and disgust, his idealized vision of Anna collapsing. He storms away, declaring he cannot marry her, while Chris, learning the truth as well, is devastated and lashes out, feeling both betrayed and ashamed. Anna, crushed by rejection, resigns herself to a lonely future, convinced that honesty has cost her the one chance at redemption.
Time and reflection soften Mat’s anger. Realizing that his pride and moral rigidity have blinded him to Anna’s courage and suffering, he returns, determined to accept her fully. Chris, though still struggling, ultimately chooses his daughter’s happiness over his own bitterness. In the final moments, Anna stands firm in her demand for acceptance without judgment. Mat agrees, and the reconciliation is not sentimental or easy, but grounded in the recognition that survival itself can demand moral compromise. Anna’s refusal to apologize for her past marks her growth from a battered drifter into a woman who claims agency over her life, while Mat’s acceptance signals a break from rigid notions of purity.
Cast:
- Greta Garbo – Anna
- Charles Bickford – Matt
- George F. Marion – Chris
- Marie Dressler – Marthy
- James T. Mack – Johnny, the Harp
- Lee Phelps – Larry
- Jack Baxley – Coney Island Barker
- Roberta Gregory – Girl at Coney Island/Breath test game
- Jack McHugh – Boy at Coney Island/Baseball Target Game
- William H. O’Brien – Waiter at Coney Island
- Robert Parrish – Boy at Coney Island/Baseball Target Game
„Anna Christie“ ist ein romantisches Drama aus dem Jahr 1930 unter der Regie von Clarence Brown. Das Drehbuch von Frances Marion basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück von Eugene O’Neill aus dem Jahr 1921.
Nach Jahren des Umherirrens und der Entbehrungen kehrt Anna Christie aus einem trostlosen Leben an Land nach New York City zurück, entschlossen, den Männern und dem Elend zu entkommen, die ihre Vergangenheit geprägt haben. Sie sucht ihren entfremdeten Vater Chris Christopherson auf, einen grauhaarigen schwedischen Kohlefrachterkapitän, der sie seit ihrer Kindheit nicht mehr gesehen hat. Ihr Wiedersehen ist angespannt und unangenehm, belastet von Ressentiments und Geheimnissen, doch beide sehnen sich still nach einer Verbindung. Chris nimmt Anna auf seinen Frachter mit, in der Hoffnung, dass das Meer ihr ehrliche Arbeit und Sicherheit bieten wird, während Anna darauf besteht, dass sie „mit Männern“ und dem Ozean gleichermaßen „fertig“ ist.
Während eines heftigen Sturms hilft Anna bei der Rettung von Mat Burke, einem willensstarken irischen Heizer, dessen Schiff gesunken ist. Mat fühlt sich sofort zu Annas unverblümter Unabhängigkeit hingezogen, und während sie ihn gesund pflegt, entwickelt sich eine intensive Liebesbeziehung. Zum ersten Mal erlaubt sich Anna zu glauben, dass sie neu anfangen kann, und malt sich eine Zukunft voller Respekt und Liebe aus. Chris, der Mat misstrauisch gegenübersteht und seine Tochter vehement beschützt, gewöhnt sich allmählich an den Gedanken, dass seine Tochter heiraten und das harte Leben auf See hinter sich lassen könnte.
Das fragile Glück zerbricht, als Anna, gequält von Schuldgefühlen und Angst, Mat gesteht, dass sie einst als Prostituierte gearbeitet hat – ein Schicksal, für das sie Jahre der Vernachlässigung und Ausbeutung verantwortlich macht. Mat reagiert mit Wut und Ekel, sein idealisiertes Bild von Anna bricht zusammen. Er stürmt davon und erklärt, dass er sie nicht heiraten kann, während Chris, der ebenfalls die Wahrheit erfährt, am Boden zerstört ist und wütend reagiert, weil er sich sowohl betrogen als auch beschämt fühlt. Anna, niedergeschlagen von der Ablehnung, findet sich mit einer einsamen Zukunft ab, überzeugt davon, dass ihre Ehrlichkeit sie die einzige Chance auf Erlösung gekostet hat.
Die Zeit und das Nachdenken mildern Mats Wut. Als er erkennt, dass sein Stolz und seine moralische Rigidität ihn blind für Annas Mut und Leiden gemacht haben, kehrt er zurück, entschlossen, sie voll und ganz zu akzeptieren. Chris, der zwar immer noch mit sich kämpft, entscheidet sich letztendlich für das Glück seiner Tochter und gegen seine eigene Verbitterung. In den letzten Augenblicken bleibt Anna standhaft in ihrer Forderung nach Akzeptanz ohne Vorurteile. Mat stimmt zu, und die Versöhnung ist weder sentimental noch einfach, sondern basiert auf der Erkenntnis, dass das Überleben selbst moralische Kompromisse erfordern kann. Annas Weigerung, sich für ihre Vergangenheit zu entschuldigen, markiert ihren Wandel von einer geschundenen Wanderin zu einer Frau, die ihr Leben selbst in die Hand nimmt, während Mats Akzeptanz einen Bruch mit starren Vorstellungen von Reinheit signalisiert.