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vor 97 Jahren
The Kiss (1929)
The Kiss (1929)
“The Kiss” is a 1929 synchronized sound drama film directed by Jacques Feyder. The screenplay by Hanns Kräly is based on a short story of the same name by George M. Saville.
Alternative Title: “Jealousy”
Irene Guarry is a beautiful Parisian woman trapped in a loveless marriage to the wealthy but possessive André Guarry. Years earlier, Irene had been romantically involved with Jacques Ravette, a charming and idealistic young man, but social pressure and André’s influence pushed her into marriage instead. Though materially secure, Irene feels emotionally suffocated and increasingly restless.
By chance, Irene encounters Jacques again and their old feelings quickly resurface. Jacques is still deeply in love with her and believes fate has reunited them. Irene resists at first, aware of the scandal and danger an affair would cause, but André’s coldness and jealousy only drive her closer to Jacques. As they begin secretly meeting, Irene finds the happiness and tenderness missing from her marriage, while Jacques dreams of a future together.
The affair rekindles Irene’s sense of self, allowing her moments of joy and freedom she believed lost forever. Yet each stolen meeting is shadowed by guilt, as she recognizes the fragile illusion of escape and the cost of defying social expectations. Jacques urges her to choose love openly, while Irene remains torn between emotional truth and the rigid conventions that define her world.
André grows suspicious and hires a private detective to follow his wife. When he learns of the affair, he confronts Irene, who admits she no longer loves him but insists she will not run away. André pretends to accept this, but his obsession deepens. Determined to eliminate Jacques, André arranges a hunting trip and deliberately shoots him, making the murder appear accidental. Jacques dies in Irene’s arms, declaring his love with his final breath.
Overcome with grief and guilt, Irene collapses emotionally. André is arrested and put on trial for murder, but Irene, torn between loyalty, fear, and despair, refuses to testify against her husband. Without her testimony, André is acquitted. Irene is left alive but spiritually broken, having sacrificed truth and love to preserve social respectability.
The film ends with Irene returning to André, her face masking resignation rather than reconciliation. Though outwardly restored to her former life, she is emotionally emptied, her brief chance at happiness destroyed. The Kiss closes not with romance fulfilled, but with the quiet tragedy of a woman who survives by surrendering her heart.
Cast:
- Greta Garbo – Irene Guarry
- Conrad Nagel – André Dubail
- Holmes Herbert – Lassalle
- Anders Randolf – Charles Guarry
- Lew Ayres – Pierre Lassalle
- George Davis – Durant, a private investigator
- André Cheron – the prosecutor
„Der Kuß“ (Der Kuss) ist ein synchroner Tonfilm aus dem Jahr 1929 unter der Regie von Jacques Feyder. Das Drehbuch von Hanns Kräly basiert auf einer gleichnamigen Kurzgeschichte von George M. Saville.
Irene Guarry ist eine schöne Pariserin, die in einer lieblosen Ehe mit dem reichen, aber besitzergreifenden André Guarry gefangen ist. Jahre zuvor hatte Irene eine Liebesbeziehung mit Jacques Ravette, einem charmanten und idealistischen jungen Mann, doch der gesellschaftliche Druck und Andrés Einfluss drängten sie stattdessen in die Ehe. Obwohl sie materiell abgesichert ist, fühlt sich Irene emotional erstickt und wird zunehmend unruhig.
Durch Zufall trifft Irene Jacques wieder und ihre alten Gefühle kommen schnell wieder zum Vorschein. Jacques ist immer noch tief in sie verliebt und glaubt, dass das Schicksal sie wieder zusammengeführt hat. Irene widersteht zunächst, da sie sich der Skandale und Gefahren bewusst ist, die eine Affäre mit sich bringen würde, aber Andrés Kälte und Eifersucht treiben sie nur noch näher an Jacques heran. Als sie beginnen, sich heimlich zu treffen, findet Irene das Glück und die Zärtlichkeit, die ihr in ihrer Ehe fehlen, während Jacques von einer gemeinsamen Zukunft träumt.
Die Affäre weckt Irenes Selbstbewusstsein wieder und schenkt ihr Momente der Freude und Freiheit, die sie für immer verloren geglaubt hatte. Doch jedes heimliche Treffen wird von Schuldgefühlen überschattet, da sie sich der zerbrechlichen Illusion der Flucht und der Kosten bewusst ist, die es mit sich bringt, sich den gesellschaftlichen Erwartungen zu widersetzen. Jacques drängt sie, sich offen für die Liebe zu entscheiden, während Irene zwischen emotionaler Wahrheit und den starren Konventionen, die ihre Welt bestimmen, hin- und hergerissen bleibt.
André wird misstrauisch und beauftragt einen Privatdetektiv, seine Frau zu beschatten. Als er von der Affäre erfährt, konfrontiert er Irene, die zugibt, dass sie ihn nicht mehr liebt, aber darauf besteht, dass sie nicht weglaufen wird. André gibt vor, dies zu akzeptieren, aber seine Besessenheit wird immer größer. Entschlossen, Jacques zu beseitigen, organisiert André einen Jagdausflug und erschießt ihn absichtlich, sodass der Mord wie ein Unfall aussieht. Jacques stirbt in Irenes Armen und erklärt ihr mit seinem letzten Atemzug seine Liebe.
Der Film endet damit, dass Irene zu André zurückkehrt, wobei ihr Gesicht eher Resignation als Versöhnung ausdrückt. Obwohl sie äußerlich zu ihrem früheren Leben zurückgekehrt ist, ist sie emotional leer, ihre kurze Chance auf Glück ist zerstört. Der Kuss endet nicht mit einer erfüllten Romanze, sondern mit der stillen Tragödie einer Frau, die überlebt, indem sie ihr Herz aufgibt.



