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MrSpinnert vor 6 Monaten
Iran-Krieg trifft bayerische Chemiebranche

Der Krieg im Nahen Osten und die damit verbundene Blockade der Straße von Hormus setzt der bayerischen Chemieindustrie immer mehr zu. Nicht nur wegen des Erdöls, sondern auch wegen anderer Rohstoffe: Helium zum Beispiel wird dringend für die Herstellung von Halbleitern benötigt – deren Fehlen hätte Auswirkungen auf die Produktion von Maschinen, Haushaltsgeräten und anderen alltäglichen Dingen. Besonders Mittelständler geraten unter Druck, weil Produktionsabläufe immer weniger planbar sind. So trifft es etwa auch die Richard Geiss GmbH in Rettenbach bei Günzburg. Sie stellt seit drei Generationen nachhaltige Chemikalien her, die etwa für Kleber und Medikamente wichtig sind. Je länger der Krieg dauert, desto größer scheinen die Folgen. Eine ganze Branche fürchtet um ihre Existenz.

Iran-Krieg trifft bayerische Chemiebranche | quer vom BR

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