In ihrem Debütroman „Der Sommer, der uns blieb“ erzählt Greta Herrlicher die Geschichte der drei Freunde Britta, Pia und Martin. Die Handlung erstreckt sich über zwei Jahrzehnte und beleuchtet, wie ein einschneidendes Ereignis in ihrer Jugend die einst enge Verbindung zerriss. Jahre später stellt sich für die Protagonisten die Frage, ob die Schatten der Vergangenheit überwunden werden können.
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Île d’Ouessant, Frankreich | Zu Tisch
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Île d’Ouessant, Frankreich | Zu Tisch
20 Kilometer vor der bretonischen Küste liegt die Île d’Ouessant. Für Kräuterkundlerin Gwenaëlle Héré-Mazé die Insel ein Paradies. Aus Wildkarotte, Kapuzinerkresse und Goldrute zaubert sie kreative Sommergerichte wie gefüllte Kräuterrollen. Neu-Insulanerin Lucie Deck teilt Gwens Leidenschaft für Pflanzen – und ist neugierig auf die klassische, einfach-deftige Inselküche.
Wie eine Krabbe liegt die Île d’Ouessant vor der bretonischen Küste im offenen Atlantik. Knapp 850 Menschen leben auf der abgeschiedenen Insel – wobei ein Großteil nur im Sommer kommt, wenn die Tage lang und mild sind. Früher lebte die kleine Gemeinschaft von dem, was die karge Landschaft und das umliegende Meer hergaben. Heute kommen die meisten Lebensmittel vom Festland, doch wie vielerorts gewinnt das Thema Selbstversorgung auch auf der Insel an Bedeutung. Wildpflanzen, die in der Abgeschiedenheit üppig gedeihen, Algen und regionale Landwirtschaft erleben seit einigen Jahren ein Revival. Das liegt auch an jungen Frauen wie Gwenaëlle Héré-Mazé und Lucie Deck, die zurück oder neu auf die Insel gezogen sind, um das alte Wissen zu bewahren und kreativ weiterzuentwickeln.
Île d’Ouessant, Frankreich | Zu Tisch | ARTE Fernweh
Dokumentationsreihe, Regie: Verena Mayer (D 2025, 31 Min)



