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MrSpinnert 5 Stunden her
MenstruAI: Darum haben wir NICHT berichtet

Wir mussten eine vielversprechende Recherche abbrechen – weil bei genauem Hinsehen nicht so viel dahintersteckte, wie gedacht. Doch dann fingen andere Formate an, über das Thema zu berichten.

MenstruAI: Eine smarte Damenbinde zur Früherkennung von Krankheiten wie Endometriose und Krebs auf Basis des Periodenbluts. Auf einmal war das Thema überall in der Wissenschaftsbubble, dabei hatten wir doch eigentlich festgestellt, dass das Produkt noch viel zu wenig erforscht ist, um irgendwelche Versprechen oder Hoffnungen abzuleiten. Wie passt das zusammen? Waren wir zu voreilig mit dem Abbruch?

Wir sind auf einige interessante Dinge gestoßen: In Pressemitteilungen aus dem Medizinbereich passiert es anscheinend oft, dass Studien oder Forschungsergebnisse übertrieben positiv dargestellt werden.

Das schauen wir uns in diesem Video am Beispiel von MenstruAI mal genauer an. Was steht in der Pressemitteilung der ETH Zürich und welche der optimistischen Aussagen sind durch die aktuelle Studienlage wirklich belegt? Und: Ist Menstruationsblut wirklich geeignet, um Krankheiten zu erkennen?

0:00 So vielversprechend war die Recherche
3:00 Wieviel Evidenz gibt es wirklich für MenstruAI?
5:58 Das Problem der Wissenschaftskommunikation
7:01 Krankheiten erkennen mit Menstruationsblut: geht das?
11:25 Warum nicht einfach ausprobieren?

MenstruAI: Darum haben wir NICHT berichtet | Studio Q
Autorinnen: Katrin Ewert, Julia Demann
Realisation: Shajan Ramezanian
Kamera und Schnitt: Annalena Schumacher
Grafik: Luisa Zanzani
Redaktion: Lara Schwenner

Hier geht’s zum Quellendokument:
https://docs.google.com/document/d/1Gmu-5vDiXnjDDOskXj2QbrHkbPJL4y9jg_cHL4LvFvg/edit?tab=t.0