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Vom Klempner zum Oligarchen – die Geschichte eines ungarischen Wunders
Vom Klempner zum Oligarchen – die Geschichte eines ungarischen Wunders
Ein kleiner, regierungsnaher Kreis von Geschäftsleuten reißt sich die ungarische Wirtschaft unter den Nagel. „Mit offenen Daten“ recherchiert über die Symbolfigur dieses Systems: den reichsten Mann Ungarns und Jugendfreund von Viktor Orbán.
Im Dezember 2022 beschließt die Europäische Union zum ersten Mal in ihrer Geschichte, die Gelder für einen Mitgliedsstaat einzufrieren. Das Ungarn von Viktor Orbán steht in der Kritik. Ihm werden Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe öffentlicher Aufträge, Interessenskonflikte und Korruption vorgeworfen. Mit offenen Daten nimmt einen der Hauptakteure der ungarischen Vetternwirtschaft unter die Lupe: Lőrinc Mészáros, Jugendfreund von Viktor Orbán, ehemals Klempner, heute reichster Mann des Landes. Die Recherche deckt ein System aus großzügigen Subventionen und undurchsichtigen Ausschreibungen auf, von denen stets regierungsnahe Geschäftsleute profitieren. Ein Symbol für die Missstände ist das Dorf Felcsút, in dem Viktor Orbán und Lőrinc Mészáros aufwuchsen. In der kleinen Gemeinde wurde ein Megaprojekt nach dem anderen aus dem Boden gestampft, manche davon mit EU-Geldern.
Vom Klempner zum Oligarchen – die Geschichte eines ungarischen Wunders | Mit offenen Daten | ARTE
Chefredakteur: Sylvain Pak



