MrSpinnert von MrSpinnert, vor 66 Jahren
Dementia

Dementia (Daughter of Horror) ist ein Film noir von John Parker aus dem Jahr 1955. Der nur mit Musik und vereinzelten Toneffekten unterlegte, ohne Dialoge arbeitende Film vereint Elemente des Horrorfilms, des Film noir und des expressionistischen Films.

Es spielten:

  • Adrienne Barrett: Junge Frau
  • Bruno VeSota: Reicher Mann
  • Ben Roseman: Polizist/Vater
  • Richard Barron: „Der Böse“
  • Edward Hinkle: Butler
  • Gayne Sullivan: Betrunkener
  • Lucille Howland: Mutter
  • Jebbie VeSota: Blumenmädchen
  • Angelo Rossitto: Zeitungsverkäufer

Eine junge Frau erwacht nachts in einem heruntergekommenen Hotel aus einem Alptraum. Sie steckt ein Schnappmesser ein und geht hinaus auf die Straße, wo ihr die Zeitungsschlagzeile „Mysterious stabbing“ (dt. „mysteriöser Messermord“) ins Auge fällt. In einer Seitenstraße wird sie von einem Betrunkenen belästigt, doch ein Streifenpolizist kommt hinzu und schlägt den Betrunkenen brutal nieder. Ein Unbekannter spricht sie an und überredet sie, einem reichen Mann in einer Limousine Gesellschaft zu leisten, der den Kuppler für seine Dienste entlohnt. Während der Fahrt erinnert sich die junge Frau, wie sie in ihrer Jugend von ihrem alkoholkranken Vater misshandelt wurde, bis sie ihn erstach, nachdem er in einem Anfall von Eifersucht ihre Mutter getötet hatte. Der reiche Mann nimmt die junge Frau mit in sein vornehmes Apartment, wo sie ihn sexuell provoziert. Als er sie sich gefügig machen will, ersticht sie ihn und stürzt den Sterbenden aus dem Fenster. Im Sturz entreißt er ihr das Amulett, das sie um den Hals trägt. Da die Hand des Leichnams das Amulett umschlossen hält, schneidet sie diese ab, beobachtet von gesichtslosen Passanten. Der Polizist, der sie vor dem Betrunkenen rettete, verfolgt sie; auf der Flucht wirft sie die Hand in den Korb eines Blumenmädchens. Sie begegnet erneut dem Kuppler, der sie in einem Jazzclub vor der Polizei versteckt. Schließlich wird sie dort entdeckt; der reiche Mann deutet sie mit seinem Armstumpf aus der Menge heraus, die sie daraufhin umringt. Die junge Frau erwacht in ihrem Hotelzimmer, das Geschehen war scheinbar nur ein Traum. Sie öffnet die Schublade ihrer Kommode, darin befindet sich eine abgeschnittene Hand, die ihr Amulett umklammert. Die Kamera verlässt das Hotelzimmer, aus dem ein verzweifelter Schrei ertönt.

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