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10 Stunden her
Male and Female (1919)
Male and Female (1919)
“Male and Female“ is a 1919 silent adventure drama film directed by Cecil B. DeMille. The screenplay by Jeanie MacPherson is based on the 1902 play “The Admirable Crichton” by J. M. Barrie.
Socialite Ruth Merrill rules her Long Island household with imperious charm, treating her devoted butler Crichton as an invisible functionary. When Ruth joins friends and servants on a sea voyage, a shipwreck strands them on a remote island, and the rigid hierarchies of civilization evaporate overnight. Crichton’s practical skills—hunting, building shelter, organizing labor—make him the natural leader, while Ruth and her fashionable companions prove helpless. The former servant becomes master by necessity, instituting order, rationing, and work, and the group’s survival depends on his authority. Ruth resists at first, clinging to social superiority, but hunger, danger, and isolation force her to submit to the island’s new laws.
As months pass, Crichton’s competence earns respect and then admiration, and Ruth’s pride softens into genuine affection. She learns humility through labor and dependence, while Crichton tastes confidence and autonomy for the first time. Their attraction deepens into love, complicated by memory of the world they left behind. DeMille punctuates this transformation with a famous dreamlike fantasy in which Ruth imagines herself as a slave in ancient Babylon, punished for her arrogance, a vision that crystallizes her awakening desire for equality and partnership rather than dominance. On the island, Ruth proposes marriage to Crichton, acknowledging his worth beyond class, and he accepts, believing a new, honest society might be born from their shared ordeal.
Rescue shatters the idyll. Returned to New York, the old social order snaps back into place with brutal speed. Ruth’s family and peers close ranks, reasserting wealth and privilege, and Crichton is pressed back into service, his authority erased by tailored suits and polished silver. Though Ruth longs to honor their island bond, she lacks the courage to defy convention outright. Crichton, seeing her hesitation and understanding the impossibility of crossing the class divide in polite society, makes the hardest choice of all. He rejects her offer to escape together, insisting on resuming his role as servant so she may live unscandalized and secure. In the final, bittersweet turn, Ruth marries within her class, while Crichton performs his duties with quiet dignity, their love preserved only in memory, a poignant reminder that civilization can be more confining than any desert island.
Cast:
- Lila Lee – Tweeny, the scullery maid
- Theodore Roberts – Lord Loam
- Raymond Hatton – Honorable Ernest “Ernie” Wolley
- Mildred Reardon – Lady Agatha “Aggie” Lasenby
- Gloria Swanson – Lady Mary Lasenby
- Thomas Meighan – Crichton, the butler
- Robert Cain – Lord Brockelhurst
- Bebe Daniels – King’s Favorite
- Julia Faye – Susan, 2nd Maid
- Rhy Darby – Lady Eileen Duncraigie
- Edmund Burns – Treherne
- Henry Woodward – McGuire, Lady Eileen’s Chauffeur
- Sydney Deane – Thomas
- Wesley Barry – Buttons, the Boy
- Slats the Lion
„Zustände wie im Paradies“ (Male and Female) ist ein Stummfilm aus dem Jahr 1919 von Cecil B. DeMille. Das Drehbuch von Jeanie MacPherson basiert auf dem Theaterstück „The Admirable Crichton“ von J. M. Barrie aus dem Jahr 1902.
Alternative Titel: „Vom Diener zum Herrscher“, „Vom Diener zum Herrscher – Der ungekrönte König“, „Das Paradies des Narren“
Die Society-Lady Ruth Merrill regiert ihren Haushalt auf Long Island mit herrischem Charme und behandelt ihren treuen Butler Crichton wie einen unsichtbaren Diener. Als Ruth mit Freunden und Bediensteten eine Seereise unternimmt, stranden sie nach einem Schiffbruch auf einer abgelegenen Insel, und die starren Hierarchien der Zivilisation lösen sich über Nacht auf. Crichtons praktische Fähigkeiten – jagen, Unterkünfte bauen, Arbeit organisieren – machen ihn zum natürlichen Anführer, während Ruth und ihre modebewussten Begleiter sich als hilflos erweisen. Der ehemalige Diener wird aus der Not heraus zum Herrn, führt Ordnung, Rationierung und Arbeit ein, und das Überleben der Gruppe hängt von seiner Autorität ab. Ruth widersetzt sich zunächst und klammert sich an ihre soziale Überlegenheit, doch Hunger, Gefahr und Isolation zwingen sie, sich den neuen Gesetzen der Insel zu unterwerfen.
Im Laufe der Monate verdient sich Crichton durch seine Kompetenz Respekt und schließlich Bewunderung, und Ruths Stolz wandelt sich zu echter Zuneigung. Durch Arbeit und Abhängigkeit lernt sie Demut, während Crichton zum ersten Mal Selbstvertrauen und Unabhängigkeit erlebt. Ihre Anziehung vertieft sich zu Liebe, die durch die Erinnerung an die Welt, die sie zurückgelassen haben, kompliziert wird. DeMille unterstreicht diese Verwandlung mit einer berühmten traumartigen Fantasie, in der Ruth sich als Sklavin im alten Babylon vorstellt, die für ihre Arroganz bestraft wird – eine Vision, die ihr erwachendes Verlangen nach Gleichberechtigung und Partnerschaft statt Dominanz verdeutlicht. Auf der Insel macht Ruth Crichton einen Heiratsantrag und erkennt damit seinen Wert jenseits der Klassenunterschiede an. Er nimmt den Antrag an, in der Überzeugung, dass aus ihrer gemeinsamen Tortur eine neue, ehrliche Gesellschaft entstehen könnte.
Die Rettung zerstört die Idylle. Zurück in New York kehrt die alte Gesellschaftsordnung mit brutaler Geschwindigkeit zurück. Ruths Familie und Freunde schließen sich zusammen und bekräftigen ihren Reichtum und ihre Privilegien, und Crichton wird wieder in den Dienst gedrängt, seine Autorität wird durch maßgeschneiderte Anzüge und poliertes Silber ausgelöscht. Obwohl Ruth sich danach sehnt, ihre Inselbindung zu ehren, fehlt ihr der Mut, sich offen gegen die Konventionen aufzulehnen. Crichton, der ihr Zögern sieht und versteht, dass es unmöglich ist, die Klassenunterschiede in der höflichen Gesellschaft zu überwinden, trifft die schwerste Entscheidung von allen. Er lehnt ihr Angebot ab, gemeinsam zu fliehen, und besteht darauf, seine Rolle als Diener wieder aufzunehmen, damit sie ohne Skandale und in Sicherheit leben kann. In der letzten, bittersüßen Wendung heiratet Ruth innerhalb ihrer Klasse, während Crichton seine Pflichten mit stiller Würde erfüllt. Ihre Liebe bleibt nur in der Erinnerung erhalten – eine ergreifende Erinnerung daran, dass die Zivilisation einengender sein kann als jede einsame Insel.



