Nach Stromausfall in Berlin: Wo endet legitimer Widerstand?
Der Anschlag auf die Energie-Infrastruktur in Berlin zwingt zu einer Frage, die lange vermieden wurde: Radikalisiert sich ein Teil des ökologischen Protests – und wo liegen die Grenzen legitimen Widerstands? Zehntausende Menschen waren in Berlin Zehlendorf und Lichterfelde von einem Stromausfall betroffen, ausgelöst durch einen gezielten Anschlag auf kritische Infrastruktur. Kurz darauf tauchte ein Bekennerschreiben auf, das sich auf den Klimaschutz berief. Was als Kampf für die Zukunft legitimiert wurde, traf im Hier und Jetzt eine bürgerliche Wohngegend – Familien, ältere Menschen, kulturelle Einrichtungen, kurzum das kulturelle und soziale Gefüge eines Stadtteils.
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