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Vier Jahre Krieg: Erschöpfung, Einsamkeit, Vertrauen – Interview mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj
Vier Jahre Krieg: Erschöpfung, Einsamkeit, Vertrauen – Interview mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj
Unter seiner Forderung eines „echten Friedens“ versteht Wolodymyr Selenskyj die „Einstellung des gesamten Krieges, also nicht nur eine Waffenruhe“. Um mehr als eine „Pause im Krieg“ zu erreichen, brauche es Sicherheitsgarantien, denn: „Vertrauen in Putin und Russland wird es nie geben“, sagt der Präsident der Ukraine im ZDF-Exklusiv-Interview.
Anders als er selbst, so Selenskyj, könne der russische Präsident Wladimir Putin „den Krieg morgen beenden“. Abseits davon sei US-Präsident Donald Trump „die einzige Person, die Putin stoppen kann“. Die Rolle Deutschlands, beschreibt Selenskyj, habe sich im Laufe des Krieges verändert: „Ich denke, dass die Deutschen entschlossener geworden sind, viel mehr als früher.“
Bei der Frage nach Vertrauten innerhalb seiner Regierung wird Selenskyj persönlich: Der Beginn des Krieges in der Ukraine sei „ziemlich einsam“ gewesen, denn: „Je mehr man vertraut – auch den Leuten, die man kennt – desto mehr Risiken gibt es für das Land, für den Präsidenten und auch für diese Person“, so Selenskyj. Dies sei „sein Job“, so Selenskyj, denn: „Einsamkeit hilft dem Land mehr.“
Vier Jahre Krieg: Erschöpfung, Einsamkeit, Vertrauen – Interview mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj



