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MrSpinnert vor 2 Jahren
Ein fahrender Zug, die Dunkelheit der Nacht und ein Rätsel, dem es kein Entrinken gibt: In seinem neuen Psychothriller „Der Nachtzug“ entwirft Sebastian Fitzek ein beklemmendes Szenario auf Schienen. Während der Zug durch die Nacht rast, entfaltet sich ein gefährliches Spiel um Wahrheit und Täuschung, das die Fahrgäste an ihre Grenzen führt. Das Werk erscheint am 21. Oktober 2026 und verspricht die für den Autor typischen, unvorhersehbaren Wendungen.
Militäranalyst Gady über Eindrücke von der Front, Rekrutierung und Krim-Angriffe

Das ukrainische Militär nimmt verstärkt Ziele auf der von Russland annektierten Krim ins Visier. Dabei sollen am Sonntag vier Menschen in Sewastopol getötet und mehr als 150 verletzt worden sein. Das russische Militär erklärte zunächst, man habe vier Raketen vom US-Typ ATACMS abgeschossen und eine fünfte über einem Strand zum Absturz gebracht. Später hieß es, die Raketen hätten direkt auf Zivilisten am Meer gezielt. Moskau macht die USA für den Angriff mitverantwortlich. Sewastopol ist der Sitz der Schwarzmeerflotte, außerdem befindet sich ein wichtiger Militärflugplatz in der Nähe.

Unterdessen halten die Kämpfe in der Region Charkiw an. Auch die Großstadt selbst, steht immer wieder unter Beschuss. „Die russische Luftwaffe muss vernichtet werden, da wo sie ist und mit allen nur möglichen Mitteln, die effektiv sind“, sagte der ukrainische Präsident Selenskyj.

Nachdem neu gelieferte westliche Waffen an der Front zum Einsatz gekommen sind, bleibt ein weiteres Problem: Die Ukraine hat zu wenige Soldaten. Mit dem Mobilisierungsgesetz wollte Kiew dem Personalmangel entgegenwirken. Experten rechnen damit, dass sich die Lage in den kommenden Wochen verbessern wird.

Die Ausbildung ukrainischer Soldatinnen und Soldaten will die EU auch künftig unterstützen. Das verspricht der Staatenbund der Ukraine in einer neuen Sicherheitsvereinbarung, mit der die bestehende Zusammenarbeit fortgesetzt und intensiviert werden soll. Weitere Finanzhilfen und Waffenlieferungen sind ebenfalls angedacht.

Bei ZDFheute live spricht Christina Ungern-Sternberg mit Militäranalyst und -berater Franz-Stefan Gady, der gerade aus dem Donbass zurückgekehrt ist. Neben der Lage an der Front erklärt er, wie sich die Rekrutierung neuer Soldaten auswirkt und was die ukrainischen Luftangriffe auf die Krim bringen. ZDF-Reporterin Jenifer Girke berichtet über die Lage in Charkiw und wie Ukrainer über den Mangel an Soldaten denken.

00:00 Begrüßung und Intro
01:25 Militäranalyst Franz-Stefan Gady schildert seine Eindrücke aus der Ukraine
10:50 ZDF-Reporterin Jenifer Girke berichtet über den Personalmangel an der Front und die Stimmung in der ukrainischen Gesellschaft
17:17 Militäranalyst Franz-Stefan Gady zur Lage an der Front
40:20 Podcast-Hinweis und Verabschiedung

Militäranalyst Gady über Eindrücke von der Front, Rekrutierung und Krim-Angriffe | ZDFheute live