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MrSpinnert vor 2 Jahren
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Nord Stream: Journalist über seine Recherche zur Sprengung durch die Ukraine

Die Sabotage an den Nord-Stream-Pipelines vor knapp zwei Jahren sorgt erneut für Wirbel. Denn nach dem ersten Haftbefehl gegen einen Ukrainer im Juni, belastet ein Artikel der US-Zeitung „Wall Street Journal“ jetzt mehrere ukrainische Generäle und Geschäftsleute. Und auch Präsident Wolodymyr Selenskyj spielt darin eine Rolle.

Der Journalist Bojan Pancevski schreibt über ein Treffen, das im Mai 2022 stattgefunden haben soll. Dort sollen die Ukrainer unter Alkoholeinfluss die Zerstörung der Nord-Stream-Pipelines geplant haben. Daran beteiligt war laut Pancevski der damalige Oberkommandeur der ukrainischen Streitkräfte, Walerij Saluschnyj. Mittlerweile ist er ukrainischer Botschafter im Vereinigten Königreich und weist jede ukrainische Beteiligung an der Sprengung im September 2022 zurück. Finanziert wurde das Unterfangen laut Pancevski von Geschäftsleuten.

Besonders brisant an der Recherche ist, dass sie Präsident Selenskyj erwähnt. Er soll von dem Plan unterrichtet worden sein und seine Zustimmung gegeben haben. Auf Druck des US-Auslandsgeheimdienstes CIA soll er dann aber die Drahtzieher angewiesen haben, Nord Stream nicht zu sprengen. Doch laut dem „Wall Street Journal“ war es dafür zu spät. Saluschnyj soll Selenskyj gesagt haben, dass das Sabotageteam nicht mehr zurückgerufen werden könne. Es gebe keine Kommunikationskanäle zu den Tauchern, um die Operation nicht zu gefährden.

Auf welche Quellen stützt sich der Journalist Bojan Pancveski bei seiner Nord-Stream-Recherche? Darüber spricht Jessica Zahedi mit ihm bei ZDFheute live. Außerdem in der Sendung: ZDF-Hauptstadtkorrespondent Andreas Kynast, der mögliche Reaktionen der Bundesregierung einschätzt.

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0:53 WSJ-Journalist Bojan Pancveski über seine Recherche zur Nord-Stream-Sprengung
11:58 ZDF-Hauptstadtkorrespondent Andreas Kynast über politische Auswirkungen
19:37 Bojan Pancveski mit weiteren Details

Nord Stream: Journalist über seine Recherche zur Sprengung durch die Ukraine | ZDFheute live